Parodontitis – eine unvermeidbare Erkrankung?

Schätzungen ergeben, dass jeder Zweite der über 40 jährigen an Parodontitis leidet. Mit scheinbar harmlosem Zahnfleischbluten fängt es an, am Ende fällt der Zahn heraus. Wer einmal eine Parodontitis hat, wird mit ihr ein Leben lang zu tun haben. Nur durch regelmäßige Behandlungen kann der Zahnausfall verhindert werden.

Der Entzündungsprozess verläuft meist schmerzlos und kündigt sich häufig durch Zahnfleischbluten an. Unbemerkt kann es zum Abbau des Kieferknochens kommen und damit zur Bildung von Zahnfleischtaschen.

Die Ursache für die Entstehung und den Fortbestand ist meist fehlende oder ungenügende Reinigung der Zahnzwischenräume und der Zähne. Zahnbelag und Zahnstein, Rauchen, seltene Zahnarzt- und Prophylaxebesuche sowie eine erbliche Veranlagung führen zu parodontalen Entzündungen.

Zur Vorbehandlung der Parodontitistherapie gehören die gründliche Reinigung der Zähne und des Zahnfleisches mittels einer professionellen Zahnreinigung (PZR) verbunden mit Hinweisen zur speziellen Pflege der Zahnfleischtaschen.

Durch die Parodontitisbehandlung wird das Gewebe des Zahnbettes in einen entzündungsfreien Zustand überführt und dadurch ein Fortschreiten des Abbaus des Zahnhalteapparates gebremst.

Sorgen Sie nach Abschluss der Parodontitisbehandlung durch ihre eigene Mitarbeit und zwei- bis viermaliger Prophylaxebehandlung im Jahr für den dauerhaften Erhalt des Behandlungsergebnisses.